Zeugnis von Nikos N.

Nikos-n 

   Mein Name ist Nikos Nikolitsis und ich wurde 1952 auf Rhodos, in Griechenland, geboren. Damals im November 1963, als ich 11 Jahre alt war, machte Gott seine Anwesenheit und sein Einwirken in meinem Leben spürbar. Ich litt für 20 Tage an einer Darminfektion, verbunden mit sehr hohem Fieber, welche meine untere Körperhälfte geradezu lähmte und mich gehunfähig machte. Die Ärzte kämpften regelrecht für eine Heilung dieses Infekts, doch mussten sich geschlagen geben. Sie teilten meiner Mutter mit, dass ich in näherer Zukunft sterben werde, jedoch auch, dass nur Gott mich heilen könne, sonst niemand. Fürwahr kam Gott nach einigen Tagen, streckte seine Hand über mich aus und heilte mich. Dieses große Wunder machte die Ärzte fassungslos, denn sie sahen einen 11-jährigen Jungen vom Todesbett aufstehen, der nun vollkommen gesund war und verlangte nach Hause gehen zu dürfen. Gepriesen und gesegnet sei der Name des Herrn.

In den nachfolgenden Jahren hat Gott mich von gravierenden gesundheitlichen Schäden, sogar vor dem Tode bewahrt. Sei es ein schwerer Unfall mit dem Roller oder andere ähnliche Situationen, in denen mir das schlimmste hätte zustoßen können, immer bin ich dem Tode mit einigen Kratzern entronnen. Dies aber nur, weil der Herr mein Beschützer war. Ich danke ihm ewiglich dafür.

 Hinzu kommt, dass der Herr mich ebenfalls vor zwei Militärtribunalen zur Zeit meines Dienstes bewahrt hat. Nachdem ich erfolgreich meinen Militärdienst abgeschlossen hatte, beschäftigte ich mich mit Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo und Kung-Fu. Ich wurde Kung-Fu-Lehrer und beschäftigte mich intensiv mit Okkultismus und der Grunddisziplin der Philosophie, der Metaphysik. In tiefen Phasen der Meditation war es, als ich anfing zahlreiche Dämonen zu erblicken, welche nach und nach in meinen Körper eindrangen und versuchten ihn zu beherrschen. Ich wurde von Panik ergriffen, doch der Herr kam mit sehr viel Kraft und befahl den Dämonen zu weichen und sie wichen von mir.

1992 trat ich in die Gemeinde des Herrn ein. Ich glaubte an das Wort Gottes, ließ mich im Wasser taufen und blieb in der Gemeinde, denn ich fand wonach ich suchte und zwar die Wahrheit und den Frieden. Ich fand Jesus Christus, vielmehr sollte ich sagen, er fand mich und hat mich eingeladen ihn kennenzulernen, damit er mit das ewige Leben schenken kann.

Mein Leben nun als Christ erschwerte sich, die Hand des Herrn befreite mich jedoch von allen Hindernissen, welche sich mir in den Weg stellten. Meine Geschäfte als Händler verliefen schlecht, so schlecht, dass ich Millionen von Drachmen Schulden hatte und eigentlich ins Gefängnis hätte gehen müssen, aber auch davor bewahrte mich der Herr. Ende 2000 sind meine Familie und ich nach Deutschland gezogen, einerseits wegen Arbeit, andererseits auch, weil der Herr persönlich mit Prophetie zu mir sprach, dass ich für ihn in seinem Werk in Deutschland arbeiten solle.

Im Jahr 2003 wurde meiner Frau eine Brust krebsbedingt entfernt, doch bildete sich mit der Zeit leider eine Knochenmetastase. Verschiedene Chemotherapien und Bestrahlungen konnten eine Absiedelung von Tumorzellen ins Gehirn nicht verhindern. Sie litt sehr viel bis sie letztendlich am 2. Dezember entschlief und zum Herrn ging. Dieser Schlag kam fürchterlich für mich, mein Schmerz war unbeschreiblich, er glich Messerstichen. Viele Monate voller Trauer und Schmerz verstrichen, doch der Herr hat mich getröstet und mir gesagt, dass ich sie wieder sehen werde und wir gemeinsam und glücklich in seinem Himmelreich sein würden. Dies war wie Balsam für meine Wunden.

Mein Herz hat sich mit dem Verlust meiner Frau gegen Gott nicht verbittert, ganz im Gegenteil, ich dankte und pries ihn in meiner Trübsal, denn ich wusste, dass sie nun in seinen Armen war und endlich von den unerträglichen Schmerzen befreit war. Der Herr tröstete mich ebenfalls, indem er mir durch meine Tochter ein süßes, kleines Enkelkind, den Gabriel, schenkte, welcher jetzt 8 Monate alt ist und ich mich jedes Mal freue, wenn ich ihn sehen und halten kann.

Ich danke und preise Gott für alles Gute so wie das Schlechte in meinem Leben, denn ich weiß, dass er mich liebt und es aus dem Grund erlaubt, damit er mich vollkommen macht und eines Tages in sein Himmelreich und in seinen Armen führt. Wenn ich all seine Wohltätigkeiten in meinem Leben auflisten würde, so müsste ich ein ganzes Buch schreiben.

Gepriesen und gesegnet sei der Name des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen